Bulls gewinnen Overtime Thriller gegen Klosterneuburg mit 92:89!

In einem spannenden Spitzenspiel gelingt den Bullen der nächste Coup – mit einem harterkämpften 3 Punkte Sieg gegen die Dukes setzt sich der Meister und Cupsieger an die Tabellenspitze.

Die Bulls legen einen bescheidenen Start ins erste Viertel hin. Es gelingen ihnen in den ersten Spielminuten kaum Würfe und sie können wenige Aktionen erfolgreich abschließen. Viele kleine Eigenfehler schleichen sich in das Spiel der Heimmannschaft ein und es entsteht kein Spielfluss. Bei den Dukes gelingt zu Beginn hingegen wesentlich mehr und so bleibt den Fans in der Walfersamhalle anfangs ein spannendes Match verwehrt. Die Klosterneuburger behalten die Oberhand, kontrollieren somit das erste Viertel und gehen mit einem 14:19 in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Viertel tut sich der Cupsieger anfangs schwer. Bis Eric McClellan mit einem 3-Punkte-Wurf der Ausgleich auf 19:19 gelingt und damit ein wichtiges Zeichen setzt.

Die Gäste aus Klosterneuburg zeigen sich aber wenig beeindruckt und führen ihr starkes Teamplay weiterhin fort. Die Bulls vergeben viele wichtige Angriffe leichtsinnig und finden weiterhin nicht wirklich ins Spiel. Besonders Eric McClellan und Zach Braxton versuchen sich mit ihren Aktionen durchzusetzen und ihre Mitspieler wach zu rütteln. Zum Ende des 2.Viertels gelingen Zach Braxton zwei Freiwürfe und so gehen die Bulls mit 33:35 in die Pause. Zachary Braxton ist am Ende auch der Mann des Abends – mit 19 Punkten und 14 Rebounds liefert er eine seiner bisher stärksten Leistungen im Kapfenberg Dress ab.

Aus der Pause kommend machen die Dukes den Bullen mit ihrer konzentrierten Defense das Spiel weiterhin schwer. Der Coffin Truppe gelingt es so auch vorerst im dritten Viertel nicht das Spiel in die Hand zu nehmen. Erst gegen Ende des dritten Abschnitts können sich die Bullen, ganz zur Freude des Kapfenberger Publikums, einen Vorsprung von sechs Punkten erspielen. Mladen Primorac setzt einen 3-Punkte-Wurf drauf‘. Die Dukes finden darauf Wurf um Wurf die richtige Antwort und lassen die Bulls nicht davonziehen. Weitere Schlampigkeiten der Heimischen führen zu einem Ausgleich. Das 3.Viertel endet mit zwei Freiwürfen von Will Atwood und so steht am Ande von Abschnitt 3 ein 60:58 auf der Anzeigetafel.

Das letzte Viertel starten beide Mannschaften im Gleichschritt. Auf jede Aktion der Bulls folgt eine Reaktion der Dukes. Die Bulls geben leichtfertig die Führung aus der Hand und so ist es Blazevic der mit einem Treffer von der Freiwurflinie, der den leichten Rückstand der Dukes kurzzeitig wieder ausgleichen kann. Die Bullen geben sich noch nicht geschlagen – der wiedererwachte Bogic Vujosevic bringt der Mannschaft knapp drei Minuten vor Schluss mit einem versenkten 3-Punkte-Wurf einen Vorsprung von 4 Punkten. Wenige Sekunden später verwertet Hopfgartner ebenfalls einen Dreier für die Dukes. Es geht Schlag auf Schlag und nun beginnt ein heißer Tanz auf Augenhöhe. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Bulls gehen im 4.Viertel mit 78:78 gegen die Dukes in die Overtime.

Die Spannung in der Overtime lässt die Kapfenberg Fans nicht mehr auf ihren Sitzen. Punkt um Punkt ist hart umkämpft, keines der Teams kann sich absetzen – die Fans sind nun auch voll im Spiel und unterstützen ihre Bullen lautstark – auch wenn die Heimischen heute nicht ihre beste Leistung abrufen können, so reicht es am Ende doch

 

Admiral Basketball Superliga – Platzierungsrunde Spiel 3

Kapfenberg Bulls – BK immounited Klosterneuburg 92:89 (14:19, 33:35; 60:58, 78:78)

Werfer Bulls: Braxton 19, Primorac 16, Vujosevic und McClellan je 15, Jones 13, Atwood 11, Moschik 3.

Stimmen zum Spiel:

Coach Mike Coffin:“Es war heute nach unserem historischen Cupsieg schwer ins Spiel zu finden, es hat lange gedauert und am Ende waren wir dann doch das bessere Team – Gratulation an meine Mannschaft!“

Bogic Vujosevic:“Das war ein sehr hartes Spiel nach dem Cup Wochenende – wir waren emotional ein wenig leer, aber wir haben gefightet bis zum Schluss und uns diesen Sieg verdient!“

 

Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender