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29. Dezember 2020

Bulls unterliegen einer offensivstarken Vienna mit 89:96!


In einem von hohen Wurfquoten auf beiden Seiten geprägtem Spiel unterliegen die Heimischen im letzten Spiel des Jahres 2020 – zu zögerlich in der Defensive – das nützen die glänzend disponierten Wiener.

Die Bulls haben von Beginn an kein leichtes Spiel, denn die Vienna legt gleich einmal so richtig los. Die heimische Mannschaft hingegen wirkt anfangs etwas unkonzentriert und lässt ihr Spiel weitestgehend von den Gegnern kontrollieren. Vor allem Anton Shoutvin ist in Viertel 1 gar nicht unter Kontrolle zu bringen – er punktet nach Belieben und hat am Ende der ersten 10 Minuten schon 11 Punkte am Konto. Immer wieder versuchen die Bulls den Wienern mit der richtigen Defense die Stirn zu bieten – das gelingt kaum.. Ein hartes erstes Viertel endet mit 16:30.

Weiter im zweiten Viertel stockt Dejan Cigoja den Bullenscore mit einem Dreipunkte Wurf auf. Nach dem Time Out kommt das Coffin Team wie ausgewechselt aufs Spielfeld. Jetzt geben sich die Bulls wesentlich kampfbereiter und beginnen ihren Gegnern Druck zu machen. Schritt für Schritt geht’s für die Bulls bergauf, wenn auch immer mit starkem Gegenwind. Dem BC Vienna gelingt es aber die richtige Antwort zu finden – nun ist es Richaud Pack, der die Bulls vor unlösbare Defensivaufgaben stellt. Es geht mit 40:58 in die Pause, mit einer löchrigen zaghaften Defensive ohne Intensität – schlechter Körpersprache und wenig Fokus ist in dieser Liga nichts zu gewinnen!

Das dritte Viertel beginnt mit neuer Energie der Bulls. Jetzt braucht es jede Menge Kampfgeist und Tempo. Vor allem Dejan Cigoja zeigt sich stark und hat wichtige Punkte zu verantworten – er trifft wiederholt von jenseits der Dreipunktlinie. Nun steht auch die Defensive einen Tick besser – den Wienern gelingen im dritten Abschnitt nur 16 Punkte. Alex Herrera sorgt für Punkt um Punkt unter dem Korb, AJ Turner trifft aus der Distanz.– 60:74 nach Abschnitt drei. Bis auf die beiden überragenden Scorer der Vienna – Pack (am Ende 38 Punkte) und Shoutvin (29) hat man jetzt die Gäste besser im Griff.

Das letzte Viertel steht an – Vienna zeigt sich weiterhin stark. Die Bulls starten erneut den Versuch aufzuholen und das Spiel zu retten. Auch Thomas Schreiner und AJ Turner greifen immer wieder an und besonders Turner zeigt sich enorm treffsicher. Bei minus 10 und zwei Minuten restlicher Spielzeit ruft Coach Coffin für ein letztes Krafttanken zum Timeout.

Zum Ende reicht die Zeit für die Bullen nicht und die Vienna kann sich am Ende verdient mit 89:96 durchsetzen.

 

Stimmen zum Spiel:

Mike Coffin:“Mit 20 Ballverlusten und so einer Defensivleistung kannst du kein Spiel gewinnen, so einfach ist das!“

 

Kapfenberg Bulls – GGMT Vienna     89:96 (16:30 , 40:58 ; 60:74)

Werfer Bulls: Herrera 26 (11 Rebounds), Turner 18, Krstic 15, Cigoja 11, McClellan & Schreiner je 8, Moschik 3.

 

Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

 

 

 

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